Nachhaltig investieren: Das "Warum" ist nicht die Frage!

Dieses unbehagliche Gefühl „Zukunft“ 

 

Sie alle kennen die furchtbaren Bilder, die uns jeden Tag das absurde Ausmaß eines Wirtschaftens ohne jede Verantwortung vor Augen führen. Wir haben offensichtlich eine Grenze überschritten, denn die negativen Folgen summieren sich mittlerweile zu gravierenden globalen Umweltschäden, die in ihrer Dynamik nur schwer aufzuhalten sind: Innerhalb von nur 250 Jahren haben wir einen Großteil der Ablagerungen von Biomasse in Form von fossilen Energieträgern verfeuert – die Natur hat für ihre „Herstellung“ 400 Mio. Jahre gebraucht. Das hat das Gleichgewicht der Erdatmosphäre völlig durcheinander gebracht. Heute bereits leiden viele Regionen unter akutem Wassermangel, extremen Wetterereignissen und weiteren Folgen des Klimawandels.

Die ökologische Tragfähigkeit unseres Planeten gerät zunehmend unter Druck, denn Plastik und andere Umwelteinträge belasten und vergiften die Umwelt für den Menschen, sie kennen die Bilder. Insektenpopulationen sind stark dezimiert, fast die Hälfte der fruchtbaren Böden sind in den letzten 150 Jahren verschwunden, 90 Prozent der Fischbestände sind entweder überfischt oder einfach weg, und die Erde erlebt gerade das sechste große Artensterben ihrer Geschichte. Das ist die verkürzte Bilanz unseres zivilisatorischen Wirkens auf diesem schönen Planeten. Keine Meinung, sondern Fakten. Und jeder von uns kann spüren, dass wir auf eine ausgemachte Systemkrise zusteuern, das meint wohl dieses unbehagliche Gefühl, wenn wir in die Zukunft schauen. Einen vernünftigen Platz für die Frage, warum wir etwas verändern müssen, finden wir nicht. Sie? 

 

Das Problem der Externalisierungskosten 

 

In Fachkreisen wird viel darüber diskutiert, allerdings findet eine Übersetzung dieses Problems in die öffentliche Diskussion kaum statt, Sie dürfen raten warum. Kurz gesagt produzieren entwickelte kapitalistische Gesellschaften sozial-ökologische Kosten, die sie irgendwie „auslagern“ müssen. Unser System ist nicht in der Lage, sich aus sich selbst heraus zu erhalten – es lebt quasi von der Existenz eines „Außen“. Dieses „Außen“ aber verschwindet in einer globalisierten Welt, die Kosten lassen sich nicht mehr verlagern, sie „kehren nach Hause zurück“, wie es ein Soziologe kürzlich formulierte. Was ist damit gemeint?

 

 

Sie können sich diese Frage auch gut selbst beantworten, wenn Sie darüber nachdenken, wer denn am Ende für den Atommüll, die Reinhaltung der Luft, die Reinigung des Trinkwassers und der Ozeane, die Wiederaufforstung oder, aktuell, die ewige Aufgabe des Schutzes des Grundwassers vor dem Gift der geschlossenen Zechen im Ruhrgebiet aufkommt? Die Gemeinschaft übernimmt am Ende den Schutz dieser Gemeingüter. In unseren Augen ist es natürlich richtig, gezielt Unternehmen zu fördern, die aus dieser Spirale ausbrechen und nachhaltiger wirtschaften. Einen vernünftigen Platz für die Frage, warum wir hier nicht investieren sollten, finden wir auch hier nicht. Sie? (Im übrigen ist das einer der maßgeblichen Gründe, warum wir als Genossenschaft nur noch die nachhaltige Geldanlage empfehlen!)


Es ist angekommen. Und: Es ist dringend! 

 

Nicht zuletzt der kürzliche Aufruf von 400 internationalen Großinvestoren gegen die unzureichenden Maßnahmen der Regierungen beim Klimawandel macht deutlich: Das Thema „Nachhaltigkeit“ ist in der Finanzindustrie angekommen. Denn was auf den ersten Blick nicht so recht zum Kapitalismus passen mag, wird auf den zweiten sogar sehr logisch: Das System muss neu justiert werden, damit es fortbestehen kann! Vielleicht gerade deshalb zeigen Nachhaltigkeit und Rendite immer mehr, dass sie sehr gut zusammenpassen. Immer öfter wird der Beweis geführt, dass Unternehmen, die neue Wege gehen und höhere ökologische Standards setzen, nicht nur gut für die Welt sind, sondern auch die besseren Wachstumschancen besitzen.

 

„Die Erkenntnis reift, dass eine an Nachhaltigkeits-Aspekten ausgerichtete Geldanlage in der Regel eine mindestens genauso hohe Rendite – wenn nicht sogar eine bessere – erzielt.“ (Dieter Niewierra, Finanzexperte, im Handelsblatt

 

Konkret: Immer mehr nachhaltige Investments schlagen sich nicht nur gut gegen ihre rein ökonomisch geprägten Pendants, sondern schneiden schlichtweg besser ab. Klar, auch bei Privatanlegern kommt das gut an: Knapp jeder zweite von ihnen hält nachhaltige Investments für attraktiv, und bei drei Viertel der Befragten spielt das nachhaltige Handeln sogar eine wichtigere Rolle als der kurzfristige Gewinn. Die Marktlogik: Je höher die Nachfrage nach entsprechenden Produkten ist, desto größer wird der Druck auf die Unternehmen, nachhaltig zu wirtschaften. Nicht umsonst spricht man deshalb von verantwortungsbewusstem Investieren. Denn im übertragenen Sinne übernehmen Sie als Anleger Verantwortung. Wer auf nachhaltige Kriterien achtet, tut also Gutes. Die Frage, ob man hier nun vernünftigerweise investieren sollte, stellen wir ab jetzt jetzt nicht mehr. Im Gegenteil: Mit Ihrer Geldanlage können Sie den Druck auf Unternehmen erhöhen, sich ökologisch umzuorientieren. Denn die brauchen Ihr Geld, um sich zu finanzieren


Eine Metastudie des „Journal of Sustainable Finance & Investment“ hat gezeigt, dass etwa 50 Prozent aller Studien einen positiven Zusammenhang zwischen Nachhaltigkeit und Rendite belegen, etwa 40 Prozent sehen einen neutralen und nur zehn Prozent einen negativen Zusammenhang.


Nun gibt es (noch) kein „Bio“-Siegel für nachhaltige Finanzanlagen und es ist nicht einfach für Sie als privaten Anleger, sich im Dschungel der Begrifflichkeiten und Definitionen zurechtzufinden. Wir möchten es Ihnen da einfacher machen! Als per se nachhaltige Genossenschaft hat die VVeG.org deshalb mit der renommierten Deutschen Wertpapiertreuhand zwei nachhaltige Strategien der aktiven Vermögensverwaltung für Sie ausgewählt, die die Wachstumspotentiale der Veränderung mit ökologischen Kriterien verbinden. In beiden Varianten (Konservativ und Dynamisch) stehen dabei die Einhaltung von ökologischen, ökonomischen und sozialen Prinzipien im Vordergrund. Besonderheit: Die Integration des Finanzsekretariats als kompetenter Ansprechpartner für alle Ihre finanziellen Fragen. Es ist für den privaten Anleger heute einfach nicht mehr möglich, den Überblick zu behalten, als unabhängige Genossenschaft sehen wir uns in der Pflicht, hier Abhilfe zu schaffen. 

 

Unsere Einladung: Machen Sie sich doch gleich Ihr eigenes Bild über „Geld mit Zukunft“ zu den Sonderkonditionen einer starken Genossenschaft! Gerne senden wir Ihnen auch unverbindlich Informationen darüber zu. Einfach anfordern!


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Welchen aktuellen Entwicklungen entspringt der neue Anlage-Wunsch? Was bedeutet ESG und Impact-Investing? Welche Argumente sprechen für eine nachhaltige Geldanlage? Welche Qualitätssiegel gibt es bereits? Warum ist es notwendig, dass auch der private Anleger Initiative entwickelt? Welche Untersuchungen zur Performance nachhaltiger Geldanlagen gibt es? u.v.m. - das topaktuelle Exposé einfach per Mail hier anfordern! 

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse! 

Als nachhaltige Genossenschaft stecken wir nicht Millionen in Werbung, wie es andere tun (Übrigens mit dem Geld, das sie an Ihnen verdienen). Wir freuen uns deshalb, wenn Sie unseren Blogartikel weiterempfehlen!