Ziemlich verschätzt! Anleger sind auch nur Menschen …


Eigentlich alles genau andersrum ... 

 

Die Finanzforschung weiß es schon lange: Ob wir eine Investition für riskant oder nicht halten, hängt von vielem ab – nur nicht vom wahren, objektiven Risiko. Der Grund dafür liegt ganz einfach in der Tatsache begründet, dass wir bei komplexen Problemen schlicht überfordert sind, alle sachlichen Informationen zu einem konsistenten Bild zusammenzusetzen. Unsere Gefühle übernehmen und leiten uns dabei in die Irre. Freuen wir uns über hohe Gewinne, empfinden wir das Risiko als geringer – obwohl beides eigentlich genau andersherum miteinander zusammenhängt. Das Erfolgserlebnis überstrahlt alle anderen Gedanken!

 

Das Muster dabei ist recht schnell beschrieben: Je stärker die Aktien eines Anlegers in der jüngeren Vergangenheit im Wert gestiegen sind, desto höher ist seine Bereitschaft, gewagte Deals einzugehen. Ob die Investments tatsächlich riskant waren, wie stark sie also schwankten, hat keinen Einfluss auf die Risikobereitschaft.  

 

Ist die Rendite gut, ist alles sicher.

 

So lässt sich der klassische Fehlschluss kurz zusammenfassen. Dabei ist es so, dass die Chance auf hohe Gewinne eine Entschädigung für das Risiko ist, möglicherweise auch viel zu verlieren. Und genau diesen Punkt verlieren wir allzu gerne aus den Augen. Und weil die Anbieter das sehr genau wissen, zeigen sie in der Regel wunderschöne Balkendiagramme, die uns zeigen, mit wie viel Rendite wir in 10, 15 oder 30 Jahren rechnen dürfen, wenn wir bei ihnen investieren. Was sie nicht so gerne zeigen, ist die Schwankungsbreite – also das Risiko dabei. Mal ganz abgesehen davon, dass diese Prognosen wissenschaftlich fundiert völlig unmöglich sind – niemand kann in die Zukunft schauen, auch nicht, wenn er einen großen Markennamen trägt. Wer immer ganz sicher verdient, und das nicht zu knapp, ist der Anbieter.

 

Risiko“ will keiner gerne hören …

 

… schon gar nicht nach einer jahrelangen Phase des Aufschwungs an den Börsen. Aber das war eine Ausnahme! Und wie wir gerade gehört haben, prägt genau die unser momentanes Sicherheitsempfinden. Ausgerechnet jetzt findet etwas statt, was in diesem Zusammenhang fast schon als „gefährlich“ zu bezeichnen ist. Immer mehr wird dem privaten Anleger eine Verantwortung zugeschoben, die er nicht tragen kann: Digitale Angebote und eine Flut von Indexfonds schieben ihm genau die Entscheidungen zu, die ihn völlig überfordern - während sie den Anbieter entlasten. Denn der Kunde soll das Risiko „einstellen“, welches er für sich als tragbar vermutet. Dazu überschätzen Investoren leider oft das, was sie verstehen. Und das in einem Markt, in dem täglich neue Konstruktionen in Form neuer Angebote erscheinen. Und die etwas günstigeren Gebühren machen es dann ja auch schmackhaft! Hier nur ein paar Zahlen, die Sie nachdenklich stimmen sollten: 

 

  • Anleger rennen allzu oft unwissend ins offene Messer und verlieren Schätzungen zufolge jährlich 20 Milliarden Euro im grauen Kapitalmarkt
  • Allein "Ältere Erwachsene" verlieren umgerechnet drei Milliarden Dollar pro Jahr als direkte Folge von Finanzbetrug
  • Aktuell leiden über 50.000 Anleger mit einem Investitionsvolumen von etwa 3,5 Milliarden Euro unter der Insolvenz des Containervermittlers P&R

 

Auf dem Boden bleiben!

 

Bei allen Diskussionen über eine im wesentlichen fehlgeleitete Branche, die nicht damit zurecht kommt, ihre überzogenen Ansprüche in den Griff zu bekommen und sich an den Kunden schadlos zu halten versucht – kompetente persönliche Betreuung muss sein! Schon alleine deswegen, weil vier Augen mehr sehen als zwei. Wir bei der VVeG.org reden über Risiko, weil es das einzige ist, was plan- und managebar ist. Wir sagen Ihnen, dass wer nach unten Sicherheit will, nach oben etwas verzichten muss. Uns geht es vor allem auch um „Vermögenserhalt“ als erste Priorität. Wir blenden Sie nicht mit Diagrammen, die zunächst einfach mal nur reine „Fantasiegebilde“ sind. Wir sprechen mit Ihnen über einen Auftrag an eine aktive Vermögensverwaltung, die das zu liefern hat, was Sie bestellen. Insbesondere, wenn es am Markt nach unten geht. Das haben wir für jeden möglich gemacht – auch ohne astronomischen Anlagebetrag. Unabhängig. Genossenschaftlich. Professionell. Persönlich. Digital. Und vor allem:

 

Auf dem Boden im Erdgeschoss in Wettenberg.  

 

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